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Smoker Spezial - Teil 2: Das Einbrennen

Nachdem wir uns im letzten Artikel damit beschäftigt haben, was Ihr beim Kauf Eures Smokers beachten solltet, geht es jetzt ans Eingemachte. Heute erklären wir Euch, wie Ihr Euren Smoker „Einbrennt“ um ihn einsatzbereit zu machen und wir gehen auf die Unterschiede beim Brennmaterial ein. Alles klar soweit? Dann geht’s jetzt los!

Das Einbrennen

Zunächst einmal müssen wir den Smoker „Einbrennen“. Das Material, aus dem ein Smoker besteht, ist offenporigeriger Stahl, der sich beim Berühren rau anfühlt. Diese Poren müssen wir mittels Rauch und Ruß versiegeln. Die dabei entstehende Patina schützt den Smoker und sorgt später auch für ein besseres Geschmackserlebnis. Außerdem sorgt es dafür, dass der Lack des Smokers noch einmal richtig eingebrannt wird.

Wie wir nun einbrennen, hängt vom Material des Smokers ab. Wenn Ihr einen dünnwandigen Smoker habt, rechnet mit ca. 4 Stunden Einbrennzeit. Wir verwenden dazu Kohle oder Kohlebriketts. Das Feuer des Holzes wird zu heiß, es kann dünnere Smoker beschädigen, indem die Hitze den Lack angreift und ihn dadurch anfälliger für Rost macht. Also: Kohle verwenden! Die glühenden Kohlen kommen sowohl in die Brenn- als auch in die Garkammer.
Achtet darauf, dass Ihr es mit den Temperaturen nicht übertreibt. 120 Grad sind in etwa die richtige Temperatur. Hohe Temeperaturen führen dazu, dass der Lack sich löst. Unschön. Wollen wir nicht!
Darum: Temperatur im Blick halten. Bei geringen Abweichungen nach oben schließt man am besten die Klappen für die Luftzufuhr. Dadurch wird sich die Hitze verringern. Wird es einmal viel zu heiß, sollte man am besten alle Klappen (Auch den Deckel) am Smoker öffnen. Durch den Sauerstoff entsteht zwar noch mehr Hitze, allerdings kann diese dann durch die Klappen schnell entweichen.
Durch das nachlegen von Kohle müsst Ihr nun versuchen, die Temperatur für etwa eine Stunde zu halten.
Nach dieser Stunde werden wir den Grill nun einmal leicht mit Öl einreiben. Sucht Euch ein Fusselfreies Tuch und benutzt Sonnenblumen- oder Rapsöl. Wichtig ist, dass es Hitzefest ist. Olivenöl ist nicht geeignet!
Reibt den warmen Grill gründlich, komplett, von Innen und von außen (Gut für den Lack) ein. Ihr solltet auch die Roste mit einreiben.
Jetzt noch einmal den Grill anheizen und die Temperatur etwa 2 Stunden lang halten. Danach noch einmal einölen.

Bei Smokern mit dickeren Wänden könnt Ihr von Anfang an mit Holz arbeiten. Welche Hölzer zum Smoken geeignet sind erklären wir nachher noch. Wichtig ist auch hier: Man sollte es mit der Temperatur nicht übertreiben. Ca. 120 – 140 Grad sind das Optimum. Lasst die Feuerbox beim gesamten Einbrennen immer ein Stück geöffnet, hierüber wird auch der Anteil von Rauch und Hitze geregelt. Viel Luft = viele Flammen = viel Hitze, aber auch wenig Rauch. Zum Beginn des Einbrennens könnt Ihr noch etwas mehr Hitze gebrauchen, damit wir aber später eine schöne Patina bekommen, brauchen wir auch viel Rauch. Also nach einiger Zeit dafür sorgen, dass die Brennkammer nicht zu viel Luft zieht.
Das Einbrennen eines dickwandigen Smokers dauert ca. 2-3 Stunden. Wenn im Innenraum alles richtig Schwarz ist, seid Ihr gut gerüstet.

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